• 29. Juni 2021

Der DGB-Kreisverband Lippe für ein friedliches Miteinander

Detmold. Das Gewerkschaftshaus in der Gutenbergstraße in Detmold zeigt sich im neuen Gewand. Dort ist unübersehbar ein Transparent zu sehen mit der Botschaft „Menschenrechte enden nicht an den EU-Außengrenzen. Punkt.“

Hintergrund des ausdrucksstarken Banners sind die Anti-Rassismus-Wochen vom 01.06.-01.07.2021 in ganz Deutschland. Damit unterstützt der DGB-Kreisverband Lippe mit seinen zugehörigen acht Gewerkschaften (IGM, ver.di, NGG, GEW, GdP, IGBAU, IGBCE) die Bekenntnisse diverser Detmolder Organisationen. Die Aktion weist auf die teils unmenschlichen und menschenrechtswidrigen Zustände an den Außengrenzen der EU hin, bei denen immer wieder Flüchtlingsfamilien und Helfer zu Schaden kommen. „Die EU und die Bundesregierung müssen Verantwortung übernehmen und an der weltweiten Umsetzungen von zielgerichteten Konzepten mitarbeiten, die die Fluchtursachen von ca. 82 Mio. Menschen bekämpfen!“, so die DGB-Kreisverbandsvorsitzenden Edeltraud Nülle und Jörg Pielemeier.

Der DGB-Kreisverband weist zudem auf die Abschlussveranstaltung im Rahmen der Antirassismus-Wochen von der Gewerkschaft ver.di am 01.07.2021 in der Schule am Wall um 18.30 Uhr hin. Zentrales Thema werden Hintergründe sein, warum Arbeitnehmer rechtsextremistische Parteien wählen. Dazu beziehen die Referenten Praxisbeispiele aus Betrieben ein, die für ein Schaffen von demokratischem Bewusstsein im Unternehmen stehen. Dazu werden Annelie Buntenbach als ehemaliges Bundesvorstandsmitglied des DGB und Kai Venohr, DGB Bildungsreferent und Vorstand der Initiative „Gelbe Hand- Mach meinen Kumpel nicht an!“ sprechen. Die Teilnahme ist kostenfrei und offen für alle Interessierten. Die Anmeldung erfolgt unter biz.bielefeld@verdi.de.

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