• 7. April 2022

Sight Running NRW: REGIONALE 2022 OWL laufend entdecken!

Sight Running NRW: REGIONALE 2022 OWL laufend entdecken!

„Laufend Baukultur erleben!“ – Unter diesem Motto können Läuferinnen und Läufer jetzt anlässlich der REGIONALE 2022 in Ostwestfalen-Lippe auf sieben Routen die Architektur der Städte und Gemeinden sowie die örtliche Baukultur auf neue Weise erleben – in Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Herford, Höxter, Minden und Paderborn. „Sight Running NRW“ bietet mit der App „Outdooractive“ die Möglichkeit, über einen GPS-gesteuerten Audioguide auf attraktiven Laufrouten mehr über architektonische Highlights, Stadt- und Landschaftsplanungen sowie über stadthistorische Hintergründe zu erfahren. Die Routen stellen dabei auch gezielt Projekte der REGIONALE 2022 vor, die in diesem Jahr unter der Überschrift „UrbanLand“ in Ostwestfalen-Lippe durchgeführt wird.

Das Projekt
„Sight Running NRW“ wurde von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen mit
Unterstützung des Landessportbundes NRW, der Landesinitiative Baukultur NRW
sowie weiterer Partner aus dem Baukultur- und Tourismussektor entwickelt. Neben
den Routen in Ostwestfalen-Lippe finden sich auf Outdooractive auch weitere
spannende Laufrouten von Sight-Running NRW in ganz Nordrhein-Westfalen.

„Wir wollen einen neuen Weg
eröffnen, Architektur in unseren Städten und Gemeinden hautnah und auf
attraktive Weise zu erleben“, erklärt der Präsident der Architektenkammer
Nordrhein-Westfalen, Ernst Uhing. „Mit Sight Running NRW werden baukulturelle
Informationen hörbar und während der sportlichen Betätigung vor Ort erlebbar.“
Die neuen Laufrouten stellen auch für Besucherinnen und Besucher der REGIONALE
2022 OWL, aber auch für Tagungsgäste oder Kurzurlauber in Ostwestfalen-Lippe
eine neue Möglichkeit dar, die Region sportlich zu erkunden.

Die Region rund um die Großstädte
Bielefeld, Paderborn und Gütersloh, mitten zwischen den Ballungsräumen
Ruhrgebiet und Hannover gelegen, nutzt mit der REGIONALE 2022 die Chance, ein
umfassendes, gesamtregional ausgerichtetes Infrastrukturprogramm umzusetzen. Projekte vor Ort sollen zeigen, wie Lösungen für wichtige Zukunftsfragen
aussehen können: sichere und einfache Erreichbarkeit mit vernetzter Mobilität,
Innovationsimpulse für Bildung und berufliche Entfaltung, lebendige Quartiere
und Kommunen, neue Wohnangebote, stabile Landschaftsräume zwischen Stadt und Land,
sichere Daseinsvorsorge und Gesundheitsversorgung und insgesamt eine attraktive
erlebbare Region.

Die REGIONALE 2022-Routen haben jeweils eine Streckenlänge von acht bis neun Kilometern und führen sowohl durch die Stadtkerne als auch durch grüne Landschaften. Abrufbar sind die Strecken kostenlos über die die App „Outdooractive“ und auf der Website www.sight-running-nrw.de.

„Weil es zu
unseren wichtigsten Zielen gehört, möglichst viele Menschen in Bewegung zu
bringen, freuen wir uns über die neuen Routen für die Region Ostwestfalen-Lippe
mit ihren attraktiven Laufstrecken“, sagt Dr. Eva Selic, LSB-Vizepräsidentin
Breitensport. „Denn auf diese moderne Weise lassen sich sportliche Betätigung
und kulturelle Erlebnisse bestens kombinieren – ob innerstädtisch oder eher im
Grünen, ob individuell oder in Laufgruppen.“

Die
Nutzerin bzw. der Nutzer bekommt während des Laufs mit der App „Outdooractive“
über den Audioguide der App automatisch ortsbezogene Informationen über
einzelne Bauwerke und baukulturelle Highlights ausgespielt. Im Schnitt wird auf
jedem Kilometer ein Objekt per GPS-Erkennung vorgestellt, sobald man sich dem
jeweiligen Objekt nähert. Navigationsansagen auf der Strecke helfen dabei,
sicher den Weg zu finden. Die Nutzung von Sight Running NRW empfiehlt sich auch
für andere Bewegungsarten wie Spazierengehen, Nordic Walking, Radfahren oder
Inlineskaten. „Sight Running NRW“ fördert damit nicht nur sportliche Bewegung,
sondern auch den Städte- und Tagungstourismus und insgesamt die Baukultur in
Nordrhein-Westfalen.

Die
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen entwickelte das ehrgeizige Vorhaben als
Projektträger im Verbund mit interdisziplinär zusammengesetzten Partnern und
unter Einsatz von Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung
(EFRE) im Zeitraum Juni 2016 bis Mai 2019. Die Architektenkammer NRW richtete
die Geschäftsstelle und ein Redaktionsteam ein, das gemeinsam mit den
Projektpartnern das Konzept ausformuliert und ständig neue Routen entwickelt.
Folgende Kooperationspartner unterstützten das Projekt bislang finanziell bzw.
ideell: Stiftung Deutscher Architekten, Landessportbund NRW,
Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS), Gemeinden
und Kreise in Nordrhein-Westfalen, Historische Stadt- und Ortskerne in NRW,
Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, Netzwerk Innenstadt NRW, Baukultur
Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung
des Landes NRW, Tourismus NRW, Stadt Arnsberg sowie Düsseldorf Tourismus.

Foto: Andrea Bowinkelmann (LSB NRW)

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