- 1. April 2025
FDP fordert mehr Engagement für Park-and-Ride-Plätze

Bielefeld. Die Zahl der Park-and-Ride-Plätze in Bielefeld schrumpft, statt zu wachsen. Nach über eineinhalb Jahren Amtszeit von Verkehrsdezernent Martin Adamski (Grüne) fällt die Bilanz ernüchternd aus: Mehrere stark genutzte Stellflächen sind weggefallen – zuletzt in Schildesche. Die FDP nimmt dies zum Anlass, Druck auf die Stadtverwaltung auszuüben, um den lange versprochenen Ausbau voranzutreiben.
„Seit Jahren fordern wir mehr Parkmöglichkeiten für Pendler an den Stadtgrenzen und Endhaltestellen“, betont der FDP-Vorsitzende Jan Maik Schlifter. Die rot-grüne Stadtverwaltung habe in ihrer Mobilitätsstrategie zwar angekündigt, neue Plätze zu schaffen, doch bisher sei das Gegenteil der Fall. „Durch den überteuerten Bau der Martin-Niemöller-Schule fallen jetzt sogar bestehende Möglichkeiten weg“, kritisiert Schlifter. Das vorgeschlagene Provisorium, dass sich Pendler nun Stellplätze mit Lehrkräften teilen könnten, sei keine ernst gemeinte Alternative.
Besonders bemerkenswert sei, so Schlifter weiter, dass nun sogar Vertreter der Grünen in den Bezirksvertretungen die Verwaltung kritisieren – als hätten sie mit dem kontinuierlichen Rückbau von Parkflächen nichts zu tun.
Die FDP fordert die Stadt auf, die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger endlich ernst zu nehmen. „Alternative Angebote schaffen, anstatt die Mobilität immer weiter einzuschränken – darum muss es gehen“, so Schlifter. „Park-and-Ride-Plätze sind ein zentraler Baustein dafür. Doch eher friert die Hölle zu, als dass die Grünen neue Parkplätze anlegen.“